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Dieses Beleuchtungslexikon wird für Sie ständig erweitert. Sollten Sie einmal einen Begriff hier nicht finden, dann informieren Sie uns bitte. Wir werden Ihnen schnellstmöglich die gewünschten Informationen zukommen lassen. Für Verbesserungsvorschläge und Hinweise sind wir Ihnen ebenfalls sehr dankbar. Kontaktieren Sie uns einfach über das Kontaktformular oder per E-Mail an info(at)led-beleuchtungstechnik.com.




A.
Amortisationsrechnung

B.
Beleuchtungsstärke
Bildschirmarbeitsplätze

C.
Candela

D.
Dimmen von Lampen
Dimmen von Energiesparlampen
Direkte Beleuchtung

E.
ENEC Zeichen
Energieeffizienzklasse
Entsorgung von Lampen
Energiesparlampen mit Luftreiniger
Energiesparlampen allgemein
Einbauleuchten

F.
Farbtemperatur
Farbwiedergabe von Lampen

G.
Gleichmäßigkeit der Beleuchtung
Glühlampen

H.
Halogenlampen

I.
Indirekte Beleuchtung
Industrie-LED Beleuchtung

K.
Kaltlichtspiegel
Kelvin

L.

Lampen
LED Beleuchtung für die Industrie
Leuchten
Leuchtdichte
Lichtausbeute
Lichtfarbe
Lichtstärke
Lichtstrom
Lumen
Lux

M.
Mischlichtlampen

N.

Nennbeleuchtungsstärke

P.
PAR Lampen
Planungsfaktor

R.
Reflexionsgrad
RGB LED

S.
Schutzart
Schutzklasse
Spot- Lampen

T.
Transformatoren

U.
UP & Down Leuchten

V.
VDE Prüfzeichen







 
Die Beleuchtungsstärke wird in Lux (lx) angegeben und ist das Verhältnis zwischen dem Nutzlichtstrom und der beleuchteten Fläche.
Die Beleuchtungsstärke beträgt 1lx, wenn ein Nutzlichtstrom von einem Lumen auf eine Fläche von 1m² gleichmäßig auftrifft.
Die Beleuchtungsstärke ist jedoch kein Maß für die Helligkeit, da sie lediglich die Dichte der auf eine Fläche auftreffenden Lichtstrahlung angibt. In der Praxis wird die Beleuchtungsstärke jedoch oft hilfsweise als „Helligkeitsbegriff“ genutzt.
Die Beleuchtungsstärke kann mit relativ preiswerten Messgeräten (Beleuchtungsstärkemesser) ermittelt werden. Aus den einzelnen Messwerten wird dann die mittlere Beleuchtungsstärke errechnet, die als Grundlage für weitere lichttechnische Berechnungen dient.
 
Formel: E = Nutzlichtstrom[Lumen] / Fläche [m²]


 
Bildschirmarbeitsplätze spielen in der Beleuchtungstechnik eine sehr große Rolle. Nicht ausreichend oder falsch beleuchtete Bildschirmarbeitsplätze könne sich negativ auf die menschliche Gesundheit auswirken. In der DIN 5035 sowie in der EU Bildschirmrichtlinie 90/270/EWG sind entsprechende Mindestvorschriften hinsichtlich der Beleuchtungstechnik geregelt.
Grundsätzlich sollte die Beleuchtungsanlage parallel zur Blickrichtung verlaufen und für zufriedenstellende Lichtverhältnisse sorgen. Ebenso sollten unbedingt Reflexionen und Blendungen durch die Leuchtkörper vermieden werden. Weitere, zu berücksichtigende Punkte sind z.B. die Lichtfarbe, Farbwiedergabe, Interfrequenz, Kontrast, Gleichmäßigkeit usw. Für eine normenkonforme und korrekte Lichtplanung können Sie uns gerne ansprechen.

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Candela ist die Einheit der Lichtstärke I. Informationen finden Sie unter dem Begriff Lichtstärke.


Anfangs wurden dimmbare Lampen vorwiegend aus Komfortgründen verwendet. Mittlerweile rücken wirtschaftliche wie auch lichttechnische Gestaltungsmöglichkeiten in den Vordergrund. Dabei ist dimmen nicht gleich dimmen. So unterschiedlich die Lampen, so unterschiedlich sind auch deren Anforderungen an dessen Dimmer. Dabei unterscheiden sich auf die Dimmer voneinander nicht nur durch die Leistungen, sondern auch durch deren Funktionsweise. So werden ohmische und induktive "Verbraucher" über Phasenabschnitt gedimmt, während kapazitive "Verbraucher über den Phasenanschnitt gedimmt werden. Damit Dimmer für den Einsatzzweck richtig zugeordnet werden  können, sind diese mit Kennbuchstaben versehen. Die Symbole haben folgende Bedeutung: "R" steht für ohmische Lasten wie z.B. Glühlampen, "L" steht für induktive Lasten und "C" steht für überwiegend kapazitive Lasten. Die Kennbuchstaben können dabei einzelnd oder auch in Kombination auf dem Dimmer aufgebracht sein. Sie sollten daher grundsätzlich immer darauf achten, dass Lampe(n) und Dimmer füreinander geeignet sind. Auch ist nicht jedes Leuchtmittel dimmbar ! Detaillierte Informationen über das Dimmen von Lampen hier aufzuführen, würde an dieser Stelle zu viel werden da viele Faktoren eine wichtige Rolle spielen. Daher beraten wir Sie daher gerne individuell. Schreiben Sie uns diesbezüglich eine kurze E-Mail an unserer Service- Adresse. Wichtige Informationen zu diesem Thema finden Sie aber auch oftmals in der entsprechenden Produktbeschreibung.


Wird das Licht der Lichtquelle direkt auf die auszuleuchtende Fläche gelenkt, dann spricht man von direkter Beleuchtung. Die Lichtstrahlen treffen also direkt und als erstes auf die gewünschte Fläche auf. Nach den gültigen Normen wird von direkter Beleuchtung gesprochen, wenn der direkte Anteil des Lichtstroms auf der Nutzebene 90-100% beträgt. Bei einer vorwiegend direkten Beleuchtung beträgt der Anteil des Lichtstroms auf der Nutzebene zwischen 60-90%.
Beispiele sind z.B. Arbeitsplatzleuchten, Straßen- und Wegbeleuchtungen usw.
Neben der direkten und indirekten Beleuchtung gibt es noch die direkt-/indirekte Beleuchtung. Dieses ist eine Mischung aus den beiden Formen und findet in der Praxis sehr häufig Anwendung. Die direkt-/indirekte Beleuchtung kann entweder durch Leuchten realisiert werden, die bereits über beide Möglichkeiten verfügen, oder aber durch unterschiedliche (indirekt und direkt leuchtende) Leuchtentypen. In modernen Großraumbüros findet man die Art der Beleuchtung sehr häufig.

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ENEC  steht für European Norms Electricial Certification und ist das europäische Konformitätszeichen. Geräte, die mit diesem Zeichen gekennzeichnet sind, entsprechen den europäischen Sicherheitsnormen. Das Prüfzeichen wird, im Gegensatz zum CE- Kennzeichen, von einer unabhängigen Institution vergeben. Diese prüfen auch die Fertigung entsprechender Produkte und gewährleisten so einen gleich bleibenden Standard bzw. die Konformität des Produktes.

 
 
Die Effizienzklasse gibt, wie der Name schon sagt, die Effizienz einzelner Verbraucher an. Die Effizienzklasse muss bei bestimmten Haushaltsgeräten (u.a. auch Glühlampen, Leuchtstofflampen usw.) in Handel mit dieser Kennzeichnung ausgezeichnet werden. Dabei wird die Effizienzklasse oft unterschiedlich genannt. So wird das Energy-Label auch oft EU-Label, Energiesparlabel oder Energiesparlabel genannt. Der Zweck der Kennzeichnung ist jedoch immer derselbe: Das Label soll Auskunft darüber geben, wie energieeffizient ein Gerät arbeitet. Die Einteilung der Energieeffizienz erfolgt in sieben Klassen (A bis G). Geräte der Klasse A arbeiten besonders sparsam, während Geräte mit der Kennzeichnung G sehr ineffizient arbeiten. Auf den ersten Blick kann so die Energieeffizienz erkannt eines Gerätes erkannt werden. Eine Besonderheit stellen die Kennzeichnungen A+ und A++ dar, die jedoch nur bei Kühl- und Gefriergeräten zur Anwendung kommen.
Von der Regelung ausgenommen sind im Bereich der Beleuchtungstechnik Lampen mit spezifischen Eigenschaften (z.B. Leistungsaufnahme ist geringer als 4W, Lichtstrom ist höher als 6500 Lumen) oder spezifischen Anwendungsfällen.


 
Hinweise zur Entsorgung von Altlampen finden sie hier.

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Die Farbtemperatur gibt den Farbeindruck bzw. die „Tönung“ des Lichts wieder. Als Grundlage für die Farbtemperatur wird die absolute Temperatur eines zum Glühen gebrachten schwarzen Körpers in der Einheit Kelvin [K] genommen. Eine herkömmliche Kerze z.B. hat eine sehr warme Lichtfarbe. Die Farbtemperatur beträgt ca. 1500 Kelvin. Eine herkömmliche Glühlampe mit einer Leistung von 40W hat beispielsweise eine Farbtemperatur von ca. 2800 K. Herkömmliche Halogenlampen haben eine Farbtemperatur von 3500 K. Je höher also in diesem Spektrum die Farbtemperatur ist, desto weißer wird das Licht. LED Lampen in der Lichtfarbe warm-weiß befinden sich daher größtenteils im Bereich von 2800k bis ca. 3500K. Angenehm weiße LED Lampen werden im Bereich von 3500 bis ca. 4500K angeboten. Diese Lichtfarbe ist sehr angenehm und eignet sich sehr gut als Ersatz für z.B. herkömmliche Halogenlampen. Das Licht der LED Lampen mit über 5500K wirken dagegen schon sehr kalt. Die Lichtfarbe geht leicht ins bläuliche über. Die genaue Einteilung der Farbtemperaturen finden Sie hier:
 
Lichtfarbe warm-weiß: Farbtemperatur unter 3300 Kelvin
Lichtfarbe weiß: Farbtemperatur zwischen 3300 Kelvin und 5300 Kelvin
Lichtfarbe tageslichtweiß: Farbtemperatur über 5300 Kelvin
 
Die Lichtfarbe des Lichtes wirkt auch unterschiedlich auf den Menschen. Daher sollte die Lichtfarbe stets für den jeweiligen Anwendungsbereich geeignet sein. Ein „kaltes Licht“ (4000K-8000K) beispielsweise wirkt ermunternd / belebend und eignet sich daher für Arbeitsplätze. Ein „warmes Licht“ wirkt auf den Menschen eher gemütlich und sollte daher in Wohn- und Schlafräumen zum Einsatz kommen.


 
Die Farbwiedergabe einer Lampe wird auch oft als ein Qualitätsmerkmal angesehen. Durch eine gute Farbwiedergabe einer Lampe werden angestrahlte Objekte in ihrer natürlichen Farbe wiedergegeben. Den Farbeindruck, den man von einem angestrahlten Objekt erhält, ist also wesentlich von den Farbanteilen bestimmt, die in der Beleuchtung enthalten sind. Wird z.B. eine weiße Fläche von blauem Licht angestrahlt, so kann auch nur blaue Strahlung reflektiert werden. Das menschliche Auge bewertet die weiße Fläche dann als blau. Fehlt dem Licht z.B. die Lichtfarbe gelb, so werden gelbe Objekte auch nicht als solche von unseren Augen angesehen. Damit wird verdeutlicht, dass Farbverfälschungen bei einer unpassend gewählten Beleuchtung auftreten können. Um eine objektive Kennzeichnung der Farbwiedergabeeigenschaft ermöglichen zu können, wurde der Farbwiedergabeindex Ra eingeführt. Sein höchstmöglicher Wert ist 100. Um eine bessere Übersichtlichkeit über die Farbwiedergabeeigenschaften gewährleisten zu können, wurde die Farbwiedergabeeigenschaft in unterschiedliche Farbwidergabestufen von 1 bis 4 unterteilt. Aufgrund der Weiterentwicklung von Lichtquellen wurde die Farbwiedergabestufe 1 und 2 nochmals in jeweils A und B unterteilt. So finden Sie heute in den Angaben von Leuchtmitteln die  Farbwiedergabestufen 1A,1B,2A,2B,3 und 4.
Wichtig ist auch zu wissen, dass die Farbtemperatur einer Lampe/ Lichtquelle keine Aussage über die Farbwiedergabeeigenschaft erlaubt. So gibt es Lampen in der Lichtfarbe warm-weiss, weiss oder tageslichtweiss die jeweils eine gute bzw. weniger gute Farbwiedergabeeigenschaft besitzen.

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In der Beleuchtungstechnik spielt die Gleichmäßigkeit der Beleuchtung eine große Rolle. Ist die Gleichmäßigkeit der örtlichen Beleuchtung nicht gegeben, hat dieses Auswirkungen auf den Sehkomfort und auf die Sehleistung. Die Augen können schneller ermüden und so genannte Tarnzonen (ungenügender Kontrast) können für das menschliche Auge entstehen. In den entsprechenden Normen und Richtlinien wird für den jeweiligen Anwendungsbereich die Gleichmäßigkeit deshalb empfohlen bzw. vorgegeben.


 
Glühlampen, oft auch als „Glühbirnen“ bezeichnet, sind typische Temperaturstrahler in denen ein dünner Wolfrahmdraht zum glühen gebracht wird (Der Schmelzpunkt von Wolfram beträgt 3380°C). Der Glaskolben muss dafür unbedingt mit einem Schutzgas aufgefüllt sein, um eine Verbrennung des Glühfadens zu verhindern. Je höher die Glühfadentemperatur ist, desto weißer wird das Licht und umso höher ist auch die Lichtausbeute. Mit der steigenden Temperatur sinkt jedoch die Lebensdauer des Glühfadens, da dieser bereits unterhalb des Schmelzpunktes zu verdampfen beginnt. Häufig erkennt man diese schwarzen Ablagerungen an der Glaskolben- Innenseite. Glühlampen gibt es in den unterschiedlichsten Leistungen, Ausführungen, Formen und Einsatzbereichen. Am verbreitesten sind Standard-Glühlampen (Allgebrauchsglühlampen). Diese sind für den Betrieb an dem 230V Netz vorgesehen und haben eine Lebensdauer von rund 1000 Std. Die Lichtausbeute der Standard Glühlampen liegt je nach Leistung zwischen 9,2 und 19 Lumen/Watt. Die Lichtfarbe der Glühlampen allgemein ist warm-weiß (2700K), die Farbwiedergabeeigenschaft wird mit Stufe 1 (sehr gut) angegeben.


 
Halogenlampen sind in Wirkungsweise und Aufbau mit Glühlampen vergleichbar. Wie bei Standard Glühlampen erfolgt die Lichterzeugung durch einen glühenden Wolframfaden. Die Besonderheit liegt in der Beimischung eines Halogens zu der Schutzgasfüllung. Dieses Halogen verhindert nicht nur die bei den Glühlampen angesprochene Schwärzung des Glaskolbens, sondern verlängert auch die Lebensdauer des Glühfadens. Die Lebensdauer von Halogenlampen wird mit ca. 2000-4000 Std. angegeben. Ein weiterer Vorteil der Halogenlampen liegt in der höheren Lichtausbeute von ca. 12 bis 26 Lumen/Watt (im Gegensatz zu Standard Glühlampen).

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Indirekte Beleuchtung

Wird das Licht der Lichtquelle zuerst von einer anderen Oberfläche als der gewünschten Fläche reflektiert, dann spricht man von einer indirekten Beleuchtung. Bei einem Deckenfluter z.B. wird zunächst das von der Lichtquelle abgegebene Licht von Wand und Decke reflektiert bevor es auf die gewünschte Fläche auftrifft. Die Form der indirekten Beleuchtung wird von uns oft als angenehmer und gleichmäßiger empfunden. Für die indirekte Beleuchtung gibt es eine Vielzahl von Gestaltungsmöglichkeiten. Die Lichtquelle sollte sich dabei stets oberhalb der Augenhöhe befinden, um eine direkte Blendung zu vermeiden. Nach den gültigen Normen wird von einer indirekten Beleuchtung gesprochen, wenn der Anteil des Lichtstroms auf der Nutzebene zwischen 0-10% beträgt.
 
Neben der direkten und indirekten Beleuchtung gibt es noch die direkt-/indirekte Beleuchtung. Dieses ist eine Mischung aus den beiden Formen und findet in der Praxis sehr häufig Anwendung. Die direkt-/indirekte Beleuchtung kann entweder durch Leuchten realisiert werden, die bereits über beide Möglichkeiten verfügen, oder aber durch unterschiedliche (indirekt und direkt leuchtende) Leuchtentypen. In modernen Großraumbüros findet man die Art der Beleuchtung sehr häufig.


 
Das Wort „Kaltlichtspiegel“ kennen einige wahrscheinlich in Zusammenhang mit einer Reflektor- Glühlampe. Reflektorlampen mit Kaltlichtspiegel sind eine Sonderausführung, da der Reflektor eine Verspiegelung besitzt, die im Wesentlichen nur sichtbare Strahlung bündelt, während Wärmestrahlung durch die Verspiegelung hindurchtreten kann. Dieses hat zur Folge, dass die Wärmestrahlung innerhalb des Lichtkegels um bis zu 75% geringer als bei herkömmlichen Reflektor-Glühlampen ist. Gerade dort wo wärmeempfindliche Objekte beleuchtet werden sollen (z.B. Lebensmittelauslagen, Schaufenster etc.), kommen Reflektorlampen mit Kaltlichtspiegel zum Einsatz.


 
Kelvin ist die Einheit der Farbtemperatur. Informationen hierzu finden Sie unter dem Begriff Farbtemperatur.

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Der Begriff Lampe kennzeichnet eine Lichtquelle. Früher wurde der Begriff als Überbegriff für einen „Lichterzeugenden Gegenstand“ wie z.B. eine Öllampe verwendet. In der heutigen Zeit bezieht sich das Wort Lampe vielmehr bzw. ausschließlich auf das Leuchtmittel, welches z.B. in einer Leuchte montiert wird (s. Vgl. Leuchte). In diesem Zusammenhang kann man z.B. von Glühlampen oder z.B. Halogenlampen reden, da sich dieses direkt auf das Leuchtmittel bzw. auf die Lichtquelle beziehen.


Leuchten

Als Leuchten werden Einrichtungen bezeichnet, die eine Aufnahme für Leuchtmittel ( bzw. Lampen) oder eine bereits integrierte Lichtquellen enthalten. Das internationale Handbuch der Lichttechnik definiert eine Leuchte z.B. „als Gerät, das zur Verteilung, Filterung oder Umformung des Lichtes von Lampen dient, einschließlich der zur Befestigung, zum Schutz und der Energieversorgung der Lampen notwendigen Bestandteile“.
Dabei gibt es Leuchten in den verschiedensten Ausführungen und Anwendungsbereichen. Als Lichtquelle kommen meistens „Lampen“ (Leuchtmittel) zum Einsatz. In diesem Zusammenhang würde mal also von z.B. einer Deckenleuchte reden, nicht von einer Deckenlampe. In dieser Deckenleuchte kann sich jedoch z.B. eine Lampe (z.B. Energiesparlampe als Leuchtmittel) befinden. Das Ganze bezeichnet mal als Leuchte, während man das Leuchtmittel (in dem Fall die Energiesparlampe) als Lampe bezeichnet.

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Die Leuchtdichte (Formelzeichen L) beziffert die Strahlungsdichte, die von einer Fläche ausgeht. Die Leuchtdichte ist ein Maß zur Beurteilung der wahrgenommenen Helligkeit einer leuchtenden oder angeleuchteten Fläche. He höher die Leuchtdichte, desto größer ist die Gefahr einer direkten Blendung. Man kann die Leuchtdichte einer Lampe z.B. verringern, indem man die Abstrahlflächer / sichtbare Oberfläche der Lampe vergrößert. Die erzeugte Lichtenergie kann so über eine größere Fläche entweichen, die Leuchtdichte sinkt damit.
Die Ermittlung der Leuchtdichte kann über entsprechende Messgeräte ermittelt werden. Die Angabe der Leuchtdichte erfolgt in Candela je Quadratmeter (cd/m²).


 
Die Lichtausbeute wird in Lumen/Watt angegeben und gibt den Wirkungsgrad einer Lampe wieder. Die Lichtausbeute setzt sich aus dem Verhältnis zwischen dem abgestrahlten Lichtstrom [in Lumen] einer Lampe und der aufgenommenen elektrischen Leistung [in Watt] zusammen. Die Lichtausbeute spiegelt somit die Wirtschaftlichkeit (Verhältnis der aufgenommenen elektr. Leistung zur abgegebenen Lichtleistung) dar. Umso höher der Wert der Lichtausbeute ist (Wirkungsgrad), desto wirtschaftlicher ist die Lampe. Die Lichtausbeute der Standard- Glühlampen liegt je nach Leistung zwischen 9,2 und 19 Lumen/Watt., die Lichtausbeute von Leuchtstofflampen liegt bei ca. 100 Lumen/Watt. Das theoretische Maximum der Lichtausbeute würde bei 683 Lumen/Watt seinen Höchstwert erreichen.

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Die abgegebene Lichtfarbe einer Lampe wird hauptsächlich in drei Farbkategorien unterteilt:
 
1.       Lichtfarbe tageslichtweiß: wird mit einer Farbtemperatur von über 5300 Kelvin angegeben
2.       Lichtfarbe neutralweiß: wird mit einer Farbtemperatur zwischen 3300-5300 Kelvin angegeben
3.       Lichtfarbe warmweiß: wird mit einer Farbtemperatur unter 3300 Kelvin angegeben
 
Die verschiedene Lichtfarbe wird durch unterschiedliche Farbzusammensetzung erzeugt. In Lampen mit einer warmweißen Lichtfarbe werden die roten und gelben Farbanteile stärker repräsentiert, im Spektrum einer tageslichtweißen Lichtfarbe dominieren eher die „kälteren“ Lichtfarben wie blau und violett.
Die Lichtfarbe einer Lichtquelle hat auch Auswirkungen auf den Menschen. Weißes Licht z.B. unterstützt im Allgemeinen die Aktivität des Menschen, was beispielsweise einer Arbeitsstättenbeleuchtung zu Gute kommt. Soll dem Menschen eine angenehme, gemütliche Atmosphäre durch die Beleuchtung vermittelt werden, so empfiehlt sich eine warmweiße Lichtfarbe.


 
Eine ideale, punktförmige Lichtquelle würde in alle Richtungen dieselbe Lichtstärke ausstrahlen. In der Praxis jedoch ist dieses nicht der Fall. Die meisten Leuchten strahlen in unterschiedliche Richtungen Licht in unterschiedlicher Intensität aus. Die Intensität der in eine bestimmte Richtung abgestrahlte Teillichtstrom wird als Lichtstärke I bezeichnet. Die Angabe erfolgt in Candela (Abk. cd). Die Lichtstärke I kommt sehr oft im Zusammenhang mit Lichtstärkeverteilungskurven zum Einsatz. Diese ist grafisch dargestellt und zeigt die Lichtstärke im jeweiligen Abstrahlwinkel der Leuchte. Für eine ordnungsgemäße Beleuchtungsplanung ist die Angabe daher sehr wichtig.
Ein Candela (cd) liegt vor, wenn in einem Meter Entfernung von der Lichtquelle, eine Beleuchtungsstärke von einem Lux (lx) gemessen wird.

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Der Lichtstrom wird in der Einheit Lumen [lm] angegeben und ist ein Maß für die von einer Lichtquelle insgesamt abgestrahlten Lichtleistung. Je höher dieser Wert einer Lampe ist, desto heller ist auch die Beleuchtung. Zum besseren Verständnis könnte man auch folgenden Vergleich nehmen:  Die elektrische Leistung wird beispielsweise in Watt angeben. Die Lichtleistung dagegen wird in Lumen [lm] angegeben. Der Lichtstrom gibt also die gesamte Strahlungsleistung/Lichtleistung einer Lampe wieder. Der Lichtstrom ist aber nicht mit der Lichtausbeute zu vergleichen.
Das Lumen ist eine auf die menschliche Wahrnehmung festgelegte und abgestimmte Einheit. Die physikalische Definition für das Lumen lautet: 1 Lumen ist gleich dem Lichtstrom, den eine punktförmige Lichtquelle mit der Lichtstärke 1cd nach allen Richtungen in den Raumwinkel 1 sr (Steradiant) aussendet.
Eine Allgebrauchs-Glühlampe 40W erzeugt z.B. einen Lichtstrom von ca. 430 Lumen.


LUMEN  

Lumen ist die Einheit vom Lichtstrom. Informationen hierzu finden Sie unter dem Begriff Lichtstrom.


LUX  

Lux ist die Einheit der Beleuchtungsstärke. Informationen hierzu finden Sie unter dem Begriff Beleuchtungsstärke.

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Mischlichtlampen enthalten in einem ellipsoid- oder pilzförmigen evakuierten Glaskolben eine Glühwendel und einen Quecksilber-Hochdruckbrenner, die miteinander in Reihe geschaltet sind. Durch den Glühwendel (der neben der Lichterzeugung auch der Strombegrenzung dient) als Widerstand kann die Lampe direkt am 230V 50 Hz netz betrieben werden.
Diese Lampen findet man sehr häufig in der Strassen-, Hallen- und Flächenbeleuchtung.


 
Die Nennbeleuchtungsstärke ist der Wert der mittleren Beleuchtungsstärke im eingerichteten Raum bzw. einer Raumzone, bezogen auf den mittleren Alterungs- und Verschmutzungszustand der Beleuchtungsanlage. Die Nennbeleuchtungsstärke bezieht sich im Allgemeinen auf eine horizontale Arbeitsfläche in 0,85m Höhe (soweit keine anderen Anforderungen vorgegeben sind). Bei Verkehrswegen und in Gebäuden liegt dieser Wert bei 0,2m Höhe.
Geforderte Mindestwerte und Richtlinien für Arbeitsstätten sind in der DIN 5035 Teil II bzw. in der Arbeitsstättenrichtlinie ASR zu finden.


PAR Lampen

PAR steht für Parabolic Aluminium Reflector oder zu deutsch Parabolische Reflektor Lampe. Auch der Begriff Pressglaslampe wird sehr oft verwendet. PAR Lampen werden überwiegend zur direkten Anstrahlung (z.B. Theater, Bühnenbeleuchtung, Objektbeleuchtung usw.) eingesetzt. Die Zahl hinter der Bezeichnung PAR steht für die Größenordnung. Die gebräuchlichsten Erscheinungsformen sind PAR16, 20,30,38,56 und 64. PAR Lampen gibt es in verschiedenen Ausführungen (Glühlampe, Halogenlampe,..) und Leistungsbereichen.


Planungsfaktor

Die durch natürliche Alterung und Verschmutzung einer Beleuchtungsanlage sinkende Beleuchtungsstärke kann bei der Planung durch den so genannten Planungsfaktor p berücksichtigt werden.
Dabei wird bei der Planung absichtlich eine höhere Beleuchtungsstärke installiert um die geforderte Nennbeleuchtungsstärke auch nach einem längeren Zeitraum zu gewährleisten. 
Der Planungsfaktor in Räumen mit normaler Verschmutzung beträgt in der Regel 1,25. Sind höhere Verschmutzungen zu erwarten, wird der Faktor nach oben verschoben. 
Bei erhöhten Verschmutzungen / Beeinträchtigungen wird der Planungsfaktor mit 1,43 angesetzt, wo mit sehr starken Verschmutzungen zu rechnen ist, beträgt der Planungsfaktor sogar 1,67.
 
Der Kehrwert des Planungsfaktors ist der Verminderungsfaktor v.


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Reflexionsgrad

Der Reflexionsgrad ist ein wesentlicher Bestandteil der Beleuchtungsplanung. Der Reflexionsgrad gibt an, wie viel des auf eine Fläche fallenden Lichtes reflektiert wird. Der Reflexionsgrad gibt also das Verhältnis zwischen dem auf eine Fläche auftreffenden Lichtstrom und dem dem von der Fäche zurückgestrahltem Lichtstrom an. Bei einer weißen und glatten Wand z.B. werden ca. 80% des Lichtes reflektiert. Der Reflexionsgrad wird in diesem Fall mit 0,8 angegeben. Durch den hohen Reflexionsgrad der weißen Wände wird dadurch weniger Licht benötigt als z.B. bei dunklen Wänden/Decken/Böden um die gleiche Beleuchtungsstärke im Raum zu erreichen. Da in der Praxis oftmals die Wände, Decken und Böden verschiedenfarbig ausgeführt sind, wird in der Beleuchtungsplanung zur Berechnung der sogenannte "mittlerer Reflexionsgrad" bestimmt.


RGB LED

RGB steht für die Farben Red, Green, Blue. Ins Deutsche übersetzt also für die Farben rot, grün und blau. Eine RGB LED enthält drei verschiedene LED Chips die in einer LED kombiniert sind und somit eine breite Farbpalette abdecken können. Werden alle drei Farben in Ihrer maximalen Intensität vereint, dann erhält man die Lichtfarbe weiss. RGB LEDs werden aufgrund der möglichen Farbsteuerung z.B. in LED Displays oder zur Effektbeleuchtung (mit wechselnden Lichtfarben) eingesetzt.


Schutzklasse