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Was man bei dimmbaren Energiesparlampen beachten sollte
 
Eine Energiesparlampe hat gegenüber der herkömmlichen Glühbirne zahlreiche Vorteile. Zum einen besitzen Energiesparlampen keinen Glühdraht. Sie sind stattdessen mit einem ionisierten Gas befüllt. So wird das Licht nicht durch die glühende Hitze des Glühdrahts erzeugt, sondern direkt über die Gasfüllung. Das hat den Vorteil, dass der Großteil der elektrischen Energie direkt in Licht umgewandelt wird und dabei nur wenig Wärme entsteht. Energiesparlampen weisen dadurch einen fünfmal höheren Wirkungsgrad auf als herkömmliche Glühbirnen. Zusätzlich haben Energiesparlampen eine ca. 8 bis 10-fach längere Lebensdauer. So spart man mehrfach und schont obendrein noch nachhaltig die Umwelt.
Vor gar nicht allzu langer Zeit waren dimmbare Energiesparlampen nur selten zu finden und dazu auch noch sehr teuer. Die Technik verbessert sich jedoch stetig und inzwischen gibt es immer mehr dimmbare und technisch hochwertige Energiesparlampen in verschiedenen Stärken und Formen, die z.T. ohne zusätzliche Hilfsmittel oder Installationen gedimmt werden können und somit wesentlich mehr Komfort in jeden Haushalt bringen.
 
Allerdings sollte man ein paar Dinge beachten, wenn man dimmbare Energiesparlampen nutzen möchte:
Grundsätzlich sollte man eine Energiesparlampe "einbrennen", auch wenn dieses oft nicht von den Herstellern erwähnt wird. In den ersten Betriebsstunden sollte man die Lampe möglichst nur mit voller Helligkeit betreiben und auf das Dimmen verzichten.
Dimmbare Energiesparlampen sollten auch nicht zu dunkel gedimmt werden. Energiesparlampen sind nur bis zu einem bestimmten Grad schaltfest. Dimmt man die Energiesparlampe nun zu weit herunter, so schadet es der Lampe. Die Lebensdauer der sonst sehr langlebigen Energiesparlampe kannn dadurch erheblich verkürzt werden.
Des Weiteren ist zu beachten, dass Energiesparlampen nicht mit jedem Dimmer betrieben werden können. Energiesparlampen sind in der Regel für „herkömmliche“ Glühlampendimmer, also Phasenanschnittdimmer ausgelegt. Elektronische Touch- oder Sensordimmer funktionieren in den meisten Fällen nicht zwangsläufig in Kombination mit Energiesparlampen.
Auch sollten Sie unbedingt einen Mischbetrieb (d.h. gleichzeitiger Betrieb von Energiesparlampen und Glühlampen bzw. unterschiedliche Typen von Energiesparlampen an einem Dimmer) vermeiden. Beachten Sie auch bitte, dass bei Schnurdimmern ggf. ein separater Ausschalter nötig ist, da diese evtl. nicht auf 0% Leistung herunterregeln. 
Wichtig ist ebenfalls die Einhaltung der Lastgrenzen (insbesonders die Mindestlast) des Dimmers. Informieren Sie sich daher im Vorfeld über die Anforderungen / Voraussetzungen an Energiesparlampe und Dimmer.
Es gibt auch Energiesparlampen, die durch einen normalen Lichtschalter "gedimmt", bzw. in Stufen geschaltet werden können. Ihre Helligkeit wird durch mehrmaliges Betätigen des Lichtschalters reguliert.
Wer diese Hinweise beachtet, wird auch in seinem zu Hause ohne großen Aufwand in den vollen Genuss dimmbaren Lichts in Verbindung mit den Vorzügen von Energiesparlampen kommen können.